... wegweisend !

AGs im Schuljahr 2016/2017

Technik und Fliegen

Wie ist es möglich, dass tonnenschwere Flugzeuge oder Ballons mit mehreren Personen sich in die Luft erheben, während ganz leichte Gegenstände zu Boden sinken? Sind die Geschichten vom fliegenden Teppich wahr oder gehören sie ins Reich der Fantasie?

Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen sich die Schüler/innen der AG „Fliegen“ mit Herrn Gerstner. Dabei geht es nicht darum, die physikalischen Gesetzmäßigkeiten und technischen Feinheiten bis ins Kleinste zu verstehen. Ziel ist es vielmehr, den Kindern in einfachen Versuchen und Konstruktionen die Prinzipien zu verdeutlichen.

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Die wichtigste Erkenntnis für das Verstehen des Phänomens „Fliegen“ ist, dass die Eigenschaften der Luft von allen „Flugobjekten“ auf ganz spezielle Weise genutzt werden, um die Schwerkraft zu überwinden. Indem die Schüler/innen Experimente mit Luft, Wind und Luftwiderstand machen, erkennen sie, wie „fliegende“ Dinge es schaffen, in der Luft zu bleiben.

Im Umgang mit dem Werkstoff Papier „begreifen“ sie Vieles über dessen Beschaffenheit und über Möglichkeiten seiner Bearbeitung:

·         Biegen, Rollen und exaktes Falten unter Berücksichtigung der Laufrichtung

·         Möglichkeiten zur Steigerung der Festigkeit

·         Befestigungen

·         Herstellen von Röhren …

Sie lernen und üben beim Bau verschiedener Flugkörper, selbständig nach schriftlichen Anleitungen zu arbeiten, einfache Konstruktionspläne zu lesen, zu interpretieren und umzusetzen, präzise zu messen, zu übertragen und auszuschneiden, rechte Winkel einzuhalten, … und letztlich erfahren sie, dass es sich lohnt, sorgfältig und ordentlich zu arbeiten, weil dann das Ergebnis ihrer Bemühungen viel Freude bereitet.

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Keramik

Schon das zweite Jahr in Folge findet an unserer Schule eine Keramik-AG statt. Das Arbeiten mit Ton bietet den Kindern viel Freiraum für Kreativität und Phantasie. Aber auch Geschicklichkeit und ein Gefühl für das Verarbeiten des Materials werden gefördert. Sowohl Jungs als auch Mädchen haben hier die Möglichkeit mit viel Freude sich künstlerisch auszudrücken.

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Die Kinder lernen über verschiedene Techniken, wie z.B. Daumen-, Rollen oder Plattentechnik, den Ton richtig zu verarbeiten. Aber auch für freies plastisches Gestalten ist genügend Freiraum vorhanden. Nach dem Formen werden die Werke mit den unterschiedlichsten Werkzeugen verziert. Anschließend folgt eine einwöchige Trocknungsphase.

Der erste Brand, der sogenannte Schrühbrand findet bei einer Temperatur von ca. 980°C statt. Nun können die Keramikkunstwerke mit einer Glasur mit Pinseln bemalt werden. Um die Farben zum Leuchten zu bringen und die endgültige Härte der Scherben zu erreichen, wird der Ton ein zweites Mal bei einer Temperatur von ca. 1080°C gebrannt.

Nun sind die Werke fertig und können bewundert werden.

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